Europaweites Symposium tagt im Schloss Fürstenried

Leadership and Good Governance – Innovative Approaches to World Peace

 

 

Fürstenried, 11. – 13.05.2007

 

Unter dem Titel “Leadership and Good Governance – Innovative Approaches to World Peace” organisierte die Universal Peace Federation Deutschland ein europaweites Symposium im Schloss Fürstenried. Das Schloss im Südwesten von München, ursprünglich von Kurfürst Max Emanuel zu Beginn des 18. Jahrhunderts als Jagdschloss gebaut, gehört seit 1925 der katholischen Kirche und wird von katholischen Schwestern als Exerzitienhaus verwaltet. Zum Symposium kamen etwa 50 Teilnehmer aus 11 Ländern Europas. Besonders am „Bunten Abend“ des zweiten Tages zeigte sich die große Vielfalt der Teilnehmer, mit vorgetragenen Liedern aus ganz Europa, von Norwegen bis Albanien.

 

Fritz Piepenburg, Vorstandsmitglied der UPF-Deutschland, begrüßte die Teilnehmer und führte als Moderator durch das Programm. Die Logistik rund um das Symposium war bestens organisiert und vorbereitet vom UPF-Team in München unter Leitung von Robert Bentele.

 

Tim Miller, Vizepräsident der Family Federation for World Peace Europe, präsentierte die Vorträge über die Gründungsprinzipien der UPF. Am Abend des ersten Tages gab es darüber hinaus eine Vorstellung der Initiative Frieden für Nahost (Middle East Peace Initiative – MEPI). Mehrere anwesende Friedensbotschafter hatten in der Vergangenheit bereits an einer der zahlreichen Reisen nach Israel und Palästina teilgenommen und berichteten über ihre Eindrücke und Hoffnungen für diesen Brennpunkt religiöser und politischer Auseinandersetzung.

 

Prominente Teilnehmer waren u.a.: Msgr. Hilarios Ungerer und Bischof Silverio Umipig von der Freikatholischen Kirche; Erno Ormandlaky, Herausgeber der Ungarischen Zeitschrift Közeleti Gazdasagi Kronika; Muhammed Mustaqim Shah, Imam in Glasgow, England; Saleha Jaffer, Vizepräsident des Strategischen Komitees für die Zusammenarbeit zwischen Regierung und Bevölkerung in London; Aldo Zadrima, Direktor des Zentrums für Internationales Recht in der EU; Zdenko Lesic, Professor für Vergleichende Literatur an der Universität von Sarajevo; Elena Lasul, Vorsitzende der Organisation der Geschäftsfrauen in Rumänien und Ryszard Rusnak, führender Imam aller Schiiten in Polen. 

 

Bei einer „Minikonferenz“ am Samstag Nachmittag referierte der bekannte Theologe Gottfried Hutter über seine Vision eines gemeinsamen Tempels aller drei abrahamitischer Religionen in Jerusalem. Dr. Dieter Schmidt sprach im Anschluss über die Bedeutung von Familienwerten und einer klaren Sexualmoral für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.

 

Die Vorträge von Tim Miller behandelten Themen wie: Humanity – One Family under God; The Spiritual and Moral Dimension; Family as the School of Love and Peace; Roots of Conflict and Conflict Resolution; The Life and Work of UPF’s Founder Rev. Dr. Sun Myung Moon.

 

Eine dazugehörige Bildserie kann unter http://picasaweb.google.de/friedensrat/MunichSymposium abgerufen werden.