Unter
dem Titel “Leadership and Good Governance – Innovative Approaches to World
Peace” organisierte die Universal Peace Federation Deutschland ein
europaweites Symposium im Schloss Fürstenried. Das
Schloss im Südwesten von München, ursprünglich von Kurfürst Max Emanuel zu
Beginn des 18. Jahrhunderts als Jagdschloss gebaut, gehört seit 1925 der
katholischen Kirche und wird von katholischen Schwestern als Exerzitienhaus
verwaltet. Zum Symposium kamen etwa 50 Teilnehmer aus 11 Ländern Europas.
Besonders am „Bunten Abend“ des zweiten Tages zeigte sich die große Vielfalt
der Teilnehmer, mit vorgetragenen Liedern aus ganz Europa, von Norwegen bis
Albanien.
Fritz Piepenburg,
Vorstandsmitglied der UPF-Deutschland, begrüßte die Teilnehmer und führte als
Moderator durch das Programm. Die Logistik rund um das Symposium war bestens
organisiert und vorbereitet vom UPF-Team in München unter Leitung von Robert
Bentele.
Tim Miller, Vizepräsident der Family
Federation for World Peace Europe, präsentierte die Vorträge über die
Gründungsprinzipien der UPF. Am Abend des ersten Tages gab es darüber hinaus
eine Vorstellung der Initiative Frieden für Nahost (Middle East Peace
Initiative – MEPI). Mehrere anwesende Friedensbotschafter hatten in der
Vergangenheit bereits an einer der zahlreichen Reisen nach Israel und Palästina
teilgenommen und berichteten über ihre Eindrücke und Hoffnungen für diesen
Brennpunkt religiöser und politischer Auseinandersetzung.
Prominente Teilnehmer waren
u.a.: Msgr. Hilarios Ungerer und Bischof Silverio Umipig von der
Freikatholischen Kirche; Erno Ormandlaky, Herausgeber der Ungarischen
Zeitschrift Közeleti Gazdasagi Kronika; Muhammed Mustaqim Shah, Imam in
Glasgow, England; Saleha Jaffer, Vizepräsident des Strategischen Komitees für
die Zusammenarbeit zwischen Regierung und Bevölkerung in London; Aldo Zadrima,
Direktor des Zentrums für Internationales Recht in der EU; Zdenko Lesic,
Professor für Vergleichende Literatur an der Universität von Sarajevo; Elena
Lasul, Vorsitzende der Organisation der Geschäftsfrauen in Rumänien und Ryszard
Rusnak, führender Imam aller Schiiten in Polen.
Bei einer „Minikonferenz“ am
Samstag Nachmittag referierte der bekannte Theologe Gottfried Hutter über seine
Vision eines gemeinsamen Tempels aller drei abrahamitischer Religionen in
Jerusalem. Dr. Dieter Schmidt sprach im Anschluss über die Bedeutung von
Familienwerten und einer klaren Sexualmoral für die Entwicklung von Kindern und
Jugendlichen.
Die
Vorträge von Tim Miller behandelten Themen wie: Humanity – One Family under
God; The Spiritual and Moral Dimension; Family as the School of Love and Peace;
Roots of Conflict and Conflict Resolution; The Life and Work of UPF’s Founder
Rev. Dr. Sun Myung Moon.
Eine dazugehörige Bildserie kann
unter http://picasaweb.google.de/friedensrat/MunichSymposium
abgerufen werden.