Internationale Initiativen
Das größte menschliche Gebet bittet nicht um den Sieg, sondern um Frieden.
Dag Hammarskjöld
(1905 - 1961)
ehem. UN-General-
sekretär
Unterstützung und Erneuerung der Vereinten Nationen
Die Erneuerung der UNO ist ein zentrales Anliegen der UPF. Sie unterstützt die Millenniums-Entwicklungsziele durch eine ganzheitliche Sicht der Entwicklung des Menschen, die seine moralischen und geistigen Aspekte einbezieht. Sie schlägt vor, dass die UNO ihre Anstrengungen zur Lösung von Konflikten mit Hilfe der Weisheit der Weltreligionen erweitert. Es ist sehr ermutigend, dass die neueren Resolutionen der UNO-Hauptversammlung den interreligiösen Dialog als ein wichtiges Element friedensbildender Maßnahmen schätzen und fördern.
"Die jetzige Struktur der Vereinten Nationen, die sich aus den Repräsentanten der Nationen zusammensetzt, kann mit einem Kongress verglichen werden, in dem die Mitgliedsländer ihre eigenen Interessen vertreten. Ich schlage jedoch vor, dass innerhalb der Struktur der Vereinten Nationen die Bildung einer Religionsversammlung oder eines Rates von Vertretern der Religionen ernsthaft in Betracht gezogen werden soll. Diese Versammlung oder dieser Rat sollte aus angesehenen geistlichen Leitern aus den Gebieten Religion, Kultur und Erziehung bestehen.
Natürlich sollten die Mitglieder dieser interreligiösen Versammlung die Fähigkeit bewiesen haben, über die begrenzten Interessen der einzelnen Nationen hinauszugehen und für die Anliegen der gesamten Welt und Menschheit zu sprechen. Wenn die beiden Kammern respektvoll miteinander umgehen und zusammenarbeiten, werden sie große Fortschritte in Richtung einer Welt des Friedens machen können. Die Weisheit und die Vision großer religiöser Persönlichkeiten werden in substanzieller Weise die politischen Erkenntnisse, die Erfahrungen und die Qualifikationen der politschen Leiter der Welt ergänzen. Ich schlage vor, dass jede Nation zusätzlich zu seinem gegenwärtigen Botschafter, einen Botschafter der jeweiligen Religion zu den Vereinten Nationen schickt, der dann als Mitglied der Religions-Versammlung oder des UNO-Senats sich einbringt. Die Entsendung der Repräsentanten in diesen UNO-Senat würde voraussetzen, dass sie ein echtes ökumenisches oder interreligiöses Bewusstsein haben, und dass sie die Ausbildung und Fähigkeit besitzen, ein universelles und grenzüberschreitendes Friedensideal zu vertreten."
Rev. Sun Myung Moon, 18. August 2000
Resolution, von der UNO-Generalversammlung verabschiedet am 20. Dezember 2006
Die Generalversammlung würdigt den Einsatz aller Religionen für den Frieden: Sie ersucht den Generalsekretär, die systematische und organisatorische Nacharbeit aller interreligiösen, interkulturellen und zivilisationsüberschreitenden Angelegenheiten innerhalb der Vereinten Nationen sicherzustellen, wie auch die Koordination und die Kohärenz ihrer Bemühungen um interreligiösen, interkulturellen und zivilisationsübergreifenden Dialog und Kooperation. Zur Wahrnehmung dieser Aufgaben soll unter eine eigene Abteilung im Sekretariat dafür eingerichtet werden.
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„Wenn der Leiter einer Religionsgemeinschaft spricht, mag das attraktiv klingen für die Mitglieder dieser Religion. Wenn jedoch die Repräsentanten aller Religionen sprechen, klingt dies wie die Stimme der Menschheit.“
Tsakhia Elbegdorj,
ehemaliger Ministerpräsident der Mongolei (1998, 2004-06)
„Es ist äußerst wichtig, alle Anstrengungen, die den Frieden und die Stabilität auf einer nationalen, regionalen und weltweiten Ebene fördern, zu konsolidieren. Deshalb werden wir keine Mühen scheuen, Frieden und friedliches Zusammenleben durch Dialog zwischen den verschiedenen Kulturen, Religionen und Völkern auf unserer Erde zu fördern.“
Mohammad Karim Khalili,
Vizepräsident der Islamischen Republik Afghanistan.